Anti-Aging: Damit alles beim Alten bleibt

Nichts ist in Stein gemeißelt... 

Viele nehmen den Alterungsprozess einfach so hin. Es wird auf die Gene verwiesen, von wegen, meine Mutter ist schnell gealtert, dann muss es bei mir genauso sein. Die Wahrheit ist: Veranlagung ist der kleinere Faktor, sie macht nur etwa 20% aus. Der weitaus größere ist das persönliche Verhalten. Natürlich so etwas wie Rauchen, Trinken oder Stress. Aber auch die richtige Hautpflege gehört dazu. Man kann den Alterungsprozess nicht umkehren, nicht auf einmal wieder 20 sein. Aber es ist immer wieder erstaunlich, wie stark er verlangsamt werden kann.

Zurück zum Ursprung

Um die richtige Strategie zu finden, muss man erst einmal verstehen, was eigentlich dieser Alterungsprozess ist, von dem alle sprechen. Zunächst einmal wird nicht mehr genug vom Hormon Östrogen produziert. Dieses Hormon ist dafür zuständig, dass der Stoffwechsel der Haut reibungslos verläuft. Ist zu wenig davon, wird die Haut dünner, trocknet aus und büßt an Elastizität ein.

Also muss einfach Östrogen her? So einfach ist das nicht, denn der Eingriff in den Hormonhaushalt ist alles andere als unproblematisch. Die Haut braucht einfach den Extra-Nachschub an Stoffen, von denen zu wenige produziert werden. Diese sind Kollagen und Hyaluron. Genau die Stoffe, die in guten Anti-Aging-Produkten enthalten sind - aber auch in täglichen Pflegeprodukten. Anti-Aging bedarf keiner völlig neuen Pflegeroutine. Behalte einfach die Produkte bei, die für dich funktionieren und ersetze einzelne (z.B. Nachtcremes) durch Anti-Aging-Varianten.

Ein anderes Problem darf nicht unterschätzt werden: Schäden durch UV-Licht. Dieses entzieht der Haut Vitamin A, was essentiell für die Gesundheit des Bindegewebes ist. Hier gibt es auch eine Lösung: Reines Vitamin A, besser bekannt als Retinol. Retinol ist unglaublich wirksam - was nicht ohne Schattenseiten ist. Halte die Menge immer gering und mache längere Pausen zwischen der Anwendung. Ansonsten kann es besonders bei sensibler Haut zu Irritationen kommen.

Geheimtipp: Haut altert nicht nur im Gesicht, auch wenn es nicht so auffällt. Auch für die anderen Hautpartien gibt es spezielle Lotionen und Cremes.

Früher, als man denkt

Es dauert Jahre, bis die Folgen der Hautalterung sichtbar werden. Auch wenn die Prozesse zunächst unsichtbar sind, kann und sollte man schon deutlich früher ansetzen. Bereits mit Mitte Zwanzig verlangsamt sich der Stoffwechsel der Hautzellen. Je früher man damit beginnt (natürlich nicht vor 25), desto stärker kann man den Prozess verlangsamen.

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