Die goldene Regel der Hautpflege

Hautpflege ist das A und O für eine gesunde Haut, das gilt für jeden Hauttyp und jedes Alter. Aber kann man es auch übertreiben? Und wenn ja, wie merkt man das?

Balance halten

Immer noch streiten sich die Forscher, ob eine zu intensive Hautpflege zu nachhaltigen Störungen im Hautbild oder in der Beschaffenheit der Haut führt. Vielleicht hast du es selbst erlebt. Du trägst täglich die Tages- und Nachtcremes auf, deine Haut wird frischer und elastischer. Setzt du die Routine jedoch ab, ist sie ungewöhnlich trocken.

Ein Anzeichen für überpflegte Haut? Dafür, dass die Haut ihre eigenen Schutzkräfte verloren hat? Nicht unbedingt, meinen die Wissenschaftler. Hier handelt es sich vermutlich um einen Trugschluss. Es ist schließlich nur natürlich, argumentieren sie, dass die Haut ohne Tages- und Nachtpflege trockener erscheint. In einem Experiment wurde bewiesen, dass die Haut sehr schnell (nach etwa einer halben Woche) wieder zu ihrer ursprünglichen Feuchtigkeitsbalance zurückkehrt.

Lange kein Grund, gänzlich auf Pflege zu verzichten. Besonders bei der heutigen Luftverschmutzung, im Sommer wegen der Sonne und im Winter wegen der Kälte braucht die Haut eine extra Barriere.

Wie erkennt man es nun, wenn man mit der Hautpflege übertreibt? Dafür gibt es ganz konkrete Anzeichen. Ausschlag, Hautrötungen oder starkes Jucken (besonders um den Mund herum) signalisieren dir, dass du deine Routine anpassen musst.

Wie man es richtig macht

Die goldene Regel der Hautpflege lautet: Individuell, regelmäßig und hochwertig. Schauen wir uns die drei Bestandteile mal genauer an.

  • Individuell: Erst einmal musst du herausfinden, welche Besonderheiten sich für deinen Hauttyp ergeben. Alles über einen Kamm scheren? Fataler Fehler! Mischhaut bedeutet etwa, dass du klar abgetrennte Bereiche hast, die entweder zur trockenen oder zur fettigen Haut neigen. Für dich macht es Sinn, auf zwei verschiedene Produkte zurückzugreifen. Deine Wangen sind eher trocken? Hol eine Tagescreme für trockene Haut. Deine Stirn dafür eher fettig? Hier wäre eine Tagescreme für fettige Haut perfekt.

  • Regelmäßig: Auch wenn du sonst von Routinen eher gelangweilt bist, ist es wichtig, am Ball zu bleiben. Hast du deine perfekte Routine gefunden, behalte sie bei. Achte darauf, die Tagescreme jeden Tag in etwa zur gleichen Zeit aufzutragen. Bei der Nachtcreme kannst du flexibler sein, denn hier geht es darum, sie kurz vor dem Schlafengehen aufzutragen. Auch ganz wichtig: Keine Cheatdays!
  • Hochwertig: Viele Cremes enthalten Produkte, die für deinen Hauttyp eher ungeeignet sind. Cremes aus der mittleren bis höheren Preisklasse haben den Vorteil, dass sie bei der Rezeptur andere Stoffe verwenden können (Hyaluron- statt Salicylsäure etwa). Dieser Hinweis ist besonders für Menschen mit sensibler Haut wichtig.

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